Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

8. April 2020 – Bibeltext:  Jos. 3,11 (NL) „Seht! Die Bundeslade, die dem Herrn (Adonai) der ganzen Erde gehört, wird euch über den Jordan führen!“

Die Namen Gottes:  Adonai – Gott der Herr, der Herrscher, der König

In unserer Serie über die Namen Gottes kommen wir heute zu „Adonai“.  Dieser Name bringt zum Ausdruck, dass Gott der souveräne Herr ist. Er wird als „Herr“ übersetzt und vermittelt Hochachtung, Vertrauen und eine Anerkennung der göttlichen Oberherrlichkeit Gottes.  Juden sprechen den göttlichen Eigennamen „Jahwe“ aus Ehrfurcht vor dessen Heiligkeit nicht aus. In der Thora und im Gebet wird stattdessen „Adonai“ gelesen.  Der Name Adonai kommt häufig zusammen mit Jahwe vor:  „Herr, HERR“ (Adonai Jahwe).

Das Gegenstück zu Adonai im Neuen Testament ist vom Griechischen her der Begriff „Kyrios“ und dieser Herr ist Jesus.  Er ist „der Herr aller Herren und der König aller Könige…“ (Off. 17,14 LU)

Was dieser Name für uns bedeutet, sehen wir in zwei menschlichen Beziehungen, wo dieses Wort vorkommt:  (1)  Sklave/ Meister und (2) Ehefrau/ Ehemann. 

Zunächst mal in der Beziehung Sklave/ Meister sehen wir, dass der Herr hat das Recht, uneingeschränkten Gehorsam zu verlangen. Wir dürfen nicht vergessen, mit wem wir es zu tun haben.  Er ist der Herr.  Er ist Gott. Jesus sagte:  „Was nennt ihr mich aber: Herr, Herr!, und tut nicht, was ich sage?“ (Luk. 6,46 Elb) und „Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten…“ (Joh. 14, 23 Elb) Wenn Jesus wirklich der Herr ist, dann sollten wir es nicht wagen, zu sagen:  „Nein, Herr“! Auch wenn das ein Widerspruch ist, das tun wir alle irgendwie.  Wo bringen wir unserem Herrn diesen Gehorsam nicht und wo haben wir unsere Gründe dafür, nicht zu gehorchen? 

Zweitens, die Beziehung Jesu zur Gemeinde wird im Neuen Testament gebraucht als eine Illustration der Beziehung Ehemann und Ehefrau.  Dieser Herr liebt Seine Braut!  „Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat.“  (Eph. 5,25 Elb)  Jesus sagte: „Ich bin der gute Hirte.  Der gute Hirte gibt sein Leben für die Schafe.  Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.“ (Joh. 10,11; 15,13 Elb) 

Dann in Joh. 13 finden wir diesen Herrn Jesus, der sich umgürtet mit einem Tuch und fängt an die Füße der Jünger zu waschen. D.h., wir sehen Ihn als einen dienenden, liebenden Herrn, nicht einen egoistischen, dominierenden Meister.  Er ist ein demütiger Herrscher.  „Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig“ (Mt. 11,29).  Es sollte nicht so sein, dass dieser demütige Herr hochmütige Nachfolger hat! 

So weit haben wir diese drei Namen Gottes vom Alten Testament betrachtet: 

(1) Jahwe – der ewig-seiende Gott.  Von Jesus lesen wir in Heb. 13,8 (Elb): „Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit“ .

(2) Elohim – Gott der Schöpfer.  Von Jesus lesen wir in Joh. 1 (Elb): „Durch ihn wurde alles geschaffen, was ist.“

(3) Adonai – der souveräner Herr.  Von Jesus lesen wir in Phil. 2,9-11 (Elb): „Darum hat Gott ihn hoch erhoben und Ihm dem Namen gegeben, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.“ Lasst uns diesem Herrn Jesus heute von ganzem Herzen nachfolgen!

Rod

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