Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

14. April 2020 – Die Bedeutung der Auferstehung Jesu (2): Die Verheißung des Heiligen Geistes

Bibeltexte:  Joh. 14,16-19; 16,7

Guten Morgen liebe Gemeinde,

In den Kapiteln 14-16 des Johannesevangeliums will der Herr Jesus die Jünger für Seinen Weggang vorbereiten.  Selbstverständlich wollten sie nicht, dass Er sie verlassen würde, und sie haben nicht verstanden, wie sie ohne Ihn weitermachen könnten.  Aber der Herr Jesus hat die Fähigkeit, eine schwere, traurige Situation in eine frohe, ermutigende Gegebenheit zu verwandeln.  Er musste sie verlassen, aber Er verspricht ihnen das Kommen des Heiligen Geistes, der eine ganz neue Beziehung zu Gott ermöglichen wird.

D.h., Jesus musste gehen, damit der Heilige Geist kommen konnte.  Wir wissen nicht zu 100 Prozent, warum es diese Voraussetzung gab, aber wir wissen, was es für uns bedeutet, den Heiligen Geist in uns haben zu dürfen!  In diesem Text ist eine Minilektüre in Bezug auf die Person und das Werk des Heiligen Geistes!  Schauen wir die Verse ein bisschen näher an! 

(1)  V. 16b – Ein „anderer Beistand“ wird kommen.  D.h. ein anderer der gleichen Art wie Jesus, der Gott ist, der mächtig ist, der ihnen helfen und sie trösten und ermutigen wird.

(2)  V . 16c – Dieser Beistand wird bei ihnen „in Ewigkeit“ sein!  D.h., der Heilige Geist versiegelt ihrer Beziehung zum Herrn und ist eine Garantie ihrer ewigen Erlösung.  Das hat Paulus ausführlicher erklärt in Eph. 1,13-14; 4,30.

(3)  V. 17a – Dieser Beistand ist „der Geist der Wahrheit“, der von Jesus bezeugen und sie in die Wahrheit leiten wird (siehe Joh. 15,26; 16,13). Er öffnet unsere Augen für die Wahrheit.

(4)  V. 17c – Dieser Geist der Wahrheit wird „in euch sein“.  Das ist zu Pfingsten in Erfüllung gegangen.  Ab Pfingsten ist es so, dass der Heilige Geist in dem Gläubigen wohnt.  Jesus war physisch durch Seine Fleischwerdung in dem Sinne begrenzt, dass Er nur an einem Ort auf einmal sein konnte. Aber der Heilige Geist ist jetzt in Gottes Kindern überall in der Welt und will uns führen, trösten und uns Gottes Wahrheit offenbaren.

(5)  V. 18 – Jesus hat die Jünger (und uns) „nicht verwaist zurückgelassen“.  Er wird zu ihnen in der Person des Heiligen Geistes kommen und bei ihnen wohnen. Wir sind nicht allein!

(6)  Kap. 16,7 – „es ist nützlich“ dass dies alles geschieht.  Es ist gut – sogar das Beste, was geschehen kann, damit dies alles in Erfüllung gehen kann.  Jesus schaut nach dem Wohl der Jünger, aber dieser Segen kommt in einer Form, die sie nicht erwartet haben. 

Wir haben alle wohl irgendwann so etwas gesagt wie:  „Ach, ich wünsche mir, dass ich zur Zeit Jesu gelebt hätte, damit ich Ihn hätte sehen und erleben können.“  Aber so schön wie das gewesen wäre, es ist sogar besser, den innewohnenden Heiligen Geist zu haben, der uns nie verlässt und uns unterweist, leitet und segnet, genauso wie Jesus es getan hätte.

Es ist Gottes Spezialität, eine scheinbare traurige, hoffnungslose Situation so zu verwandeln, dass sie uns zum Besten dient und dass wir Gottes Segen erfahren.  Die Auferstehung Jesu hat den Weg für das Kommen des Heiligen Geistes in uns bereitet.  „Er ist der Geist Christi“ in uns.  „Wenn aber jemand Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein“ (Röm. 8,9).

Vielleicht stehst du heute in einer schweren Lage und du siehst nur schwarz.  Die Probleme scheinen dich zu überwältigen.  Der auferstandene Jesus kann Gutes in dein Leben hinein bringen und dich durch Seinen Geist in dir trösten, wie kein anderer es kann.  Höre auf Ihn und gib Ihm Raum, in deinem Herzen zu wirken. Du bist nicht allein. Er wird dir den Ausweg zeigen, den Er für dich vorbereitet hat. Er hat uns nicht als hilflose Waisen zurückgelassen.

Gottes Segen wünsche ich euch heute,

Rod

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