Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

15. April 2020: Die Bedeutung der Auferstehung Jesu (3) – Der Friedefürst schenkt uns Frieden

Bibeltext:  Joh. 20,19 „Friede sei mit euch.“

Guten Morgen liebe Gemeinde,

Dreimal in dem Bericht des auferstandenen Herrn Jesus vor den Jüngern in Joh. 20 sagte Er diese Worte:  „Friede sei mit euch“ (V. 19.21.26).  In Joh. 14,27 hatte Er ihnen gesagt:  „Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst.“  Kurz danach in Joh. 16,33 finden wir:  „Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.

Der Apostel Johannes betont ziemlich stark, dass der Herr Jesus uns seinen Frieden geben will.  Jesaja beschreibt den kommenden Messias als den „Friedefürst“ in Jes. 9,5:  „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.“  Wo Er ist, gibt es Frieden – sei es auf dem stürmischen See oder in der turbulenten Zeit in der Nacht vor der Gefangennahme und Kreuzigung Jesu oder in der totalen Verwirrung und Unsicherheit nach der Kreuzigung.  Jesus will uns den Frieden geben, den Er in dieser Zeit hatte.  „Ich lasse euch meinen Frieden“ sagte Er.  Diese Aussage in Joh. 14 machte Er kurz vor Seiner Gefangennahme, und Er wusste genau, was auf Ihn zukommen würde.  Trotzdem hatte Er einen inneren Frieden.

Er warnte die Jünger in Mt. 10,34:  „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!“  Er hat kein rosarotes Bild für die Jünger ausgemalt, das total unrealistisch gewesen wäre. Er wusste, dass sie in der Welt Widerstand, Hass und Feindlichkeit erfahren würden. „Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben.“  Er hat nie gesagt, dass wir hier keine Probleme haben werden, aber Er hat uns gesagt, dass Er mit uns durch die Problem des Lebens hindurch gehen wird. Und noch mehr hat Er versprochen: Mitten in dieser unfreundlichen, lieblosen Welt schenkt Er uns Seinen Frieden ins Herz. „Meinen Frieden gebe ich euch.“ 

Dieser Friede ist unabhängig von den äußerlichen Umständen, ist aber abhängig von Gott, der sowohl uns als auch unsere Zeit in Seiner Hand hat. War Jesus je unruhig oder besorgt?  Auch in dem schweren Kampf in Gethsemane konnte Er sagen: „Nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht, was ich will, sondern was du willst!“ Er lebte unter der Autorität des himmlischen Vaters und hatte den Frieden des Vaters, weil Er Ihm völlig vertraut hat. 

Paulus hat das verstanden, als er in Phil. 4,7 schrieb:  „Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!“  Man kann es nicht erklären! Wenn man herum schaut, sind Dinge vielleicht gar nicht so schön. Weiter in Phil. 4 erklärt Paulus:  „Ich habe nämlich gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in der ich mich befinde… Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“

Wenn wir auf Jesus schauen, gibt Er einen Frieden und Er sagt:  „Ich bin da. Ich bin es. Ich werde dich nicht verlassen noch versäumen. Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“ Wie es in einem Lied heißt: „Wir können nie tiefer fallen, als in Gottes Hand.“

Möge dieser Friede euch heute und jeden Tag begleiten!  Unser Herr lebt!  Schalom!

Rod

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