Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

16. April 2020: Die Bedeutung der Auferstehung (4) – Christus ist unser Leben

Bibeltexte:  Joh. 1,4 – „In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“                                                                     

Joh. 5,26 – „Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu haben.“

Guten Morgen liebe Gemeinde!

Jesus ist die Quelle des Lebens.  Es gibt nichts, was ohne ihn entstanden ist (Joh. 1,3).  Der einzige Grund für den Tod Jesu ist, dass Er aus Liebe zu uns für unsere Sünden gestorben ist, der Gerechte für die Ungerechten, damit Er die Ungerechten erlösen konnte.  Als der Vater diesen Preis für die Sünden der Menschen angenommen hat, gab es keinen Grund mehr, dass der Herr Jesus im Bereich des Todes bleiben sollte.  Er ist dann aus dem Tod auferstanden.  „Doch Gott hat ihn aus den Schrecken des Todes befreit und wieder zum Leben auferweckt, denn der Tod konnte ihn nicht festhalten“ (Apg. 2,24). 

Jesus sagte in Joh. 10,10:  „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.“  Was für ein Leben ist das?  Wie sollen wir das verstehen?  „Und dies ist das Zeugnis: dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.  Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht“ (1.Joh. 5,11-12). Von Ewigkeit zu Ewigkeit ist das Leben in Jesus. Dieses Leben, das Er Seinen Kindern gibt, ist das Auferstehungs-Leben Jesu, nicht das Leben Jesu vor der Auferstehung. 

Deswegen steht über Gläubige geschrieben, dass sie schon in den himmlischen Orten wohnen.  „Er hat uns mitauferweckt und mitsitzen lassen in der Himmelswelt in Christus Jesus“ (Eph. 2,6). Das ist in der Vergangenheitsform! Von Gottes Perspektive sind wir in Christus schon da in der Himmelswelt, weil Jesus da ist! In Kol. 3,1-4 lesen wir: „Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes… Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. Wenn aber Christus, euer Leben, offenbar wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.“

Wenn wir an Christus gläubig geworden sind, sind wir geistlich gesehen mit Ihm gekreuzigt, gestorben, begraben und auferweckt.  Deswegen haben wir „jede geistliche Segnung in der Himmelswelt in Christus“ (Eph. 1,3).  Christus ist nun das Haupt der Gemeinde, und die Gemeinde Jesu (d.h., Seine Kinder, nicht ein Gebäude) bekommt alles in Bezug auf geistliches Leben und geistliche Vitalität von Ihm. Weil Er lebt, leben die Glieder an Seinem Leib auch.  Er ist zu der Gemeinde, was der Weinstock zu den Reben ist, wie der Hirte zu den Schafen und wie der Eckstein für das Gebäude.  Seine Nachfolger kommen nicht zu kurz und leben nicht auf Sparflamme. Sein Leben ist „in Überfluss“ (Joh. 10,10).   

Wir sehen, wie unwiderstehlich diese Macht ist, wenn wir die Wunder Jesu betrachten, wo Er Menschen aus den Toten auferweckt hat. Bei der Auferweckung des Jünglings von Nain (Luk. 7), bei der Auferweckung der Tochter des Jairus (Mt. 9) und bei der Auferweckung von Lazarus (Joh. 11) sehen wir, dass Jesus gesprochen hat und die Toten Seine Stimme gehört haben, als ob Er sich in das Jenseits begeben hat, und alle auf der anderen Seite des Todes in dieser jenseitigen Welt Ihm zugänglich und gehorsam waren! Er ist die Quelle des Lebens.

Jesus gibt eine Quantität und eine Qualität des Lebens. Er gibt neues Leben von oben her – von Gott her – ein Leben mit Bedeutung, Erfüllung und Sinn.  Wie wunderbar ist es, in Ihm zu sein und dieses Auferstehungs-Leben zu haben! Wie groß ist Seine Liebe und Gnade!

Mit herzlichen Segenswünschen

Rod

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