Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

20. April 2020 -Thema: Harte und weiche Erde

Bibeltext: Mt. 13,1-9. 18-23

Guten Morgen liebe Gemeinde!

Ich hoffe, dass ihr alle ein gutes Wochenende gehabt habt und dass ihr gut geschlafen habt! Ich erzähle euch etwas, was mir in den letzten Wochen passiert ist. Es ist Frühjahr und wir wollten schauen, ob wir etwas mit unserem Rasen hinten in unserem Garten machen könnten. So ich habe fleißig vertikutiert, Rasensamen mit ein bisschen Dünger und Erde gekauft und das alles schön verstreut. Aber im Laufe der Tage habe ich gesehen, dass so gut wie gar nichts von den Rasensamen Wurzel geschlagen hat, sondern oben auf der Oberfläche des Bodens geblieben ist. Die Samen haben nicht Wurzel schlagen können, weil der Boden noch zu hart war, auch wenn ich vertikutiert hatte. Ich habe mir wohl das Geld und die Arbeit ersparen können!  Der Boden war nicht gut vorbereitet, um den Samen die Gelegenheit zu geben, zu sprossen. 

Da dachte ich an das Gleichnis von dem Herrn Jesus in unserem Text für heute.  Der Same, der verstreut wird, ist das Wort Gottes und es geht darum, dass man es aufnimmt und versteht.  Das Wort verstehen kommt in meiner Übersetzung fünfmal in diesem Text (V. 13.14.15.19.23) vor. Bei dem, der es nicht versteht – oder nicht verstehen will, was auch sehr häufig das Problem ist – kommt „der Böse (der Teufel) und reißt weg, was in sein Herz gesät war“ (V. 19).  Hier ist klar, dass es um einen geistlichen Kampf geht. Der Teufel will nicht, dass Menschen das Wort Gottes aufnehmen und verstehen.  Wenn der Boden (des Herzens) zu hart ist, fällt es ihm leicht, seine böse Arbeit zu tun. 

Bei dem steinigen Boden gibt es auch keinen Platz für die Samen Wurzel zu schlagen, und wenn man Schwierigkeiten oder Widerstand wegen des Glaubens erfährt, dann wird es zu unangenehm für diesen Menschen und er ist weg.  Bei dem Boden, wo die Dornen auch gewachsen sind, erstickt das Wort, weil so viele andere Dinge in diesem Boden (des Herzens) da sind.  Die „alltäglichen Sorgen und die Verlockungen des Reichtums“ (V. 22) geben keinen Raum für ein gesundes Wachstum der Saat. 

Aber wenn der Boden (das Herz) aufnahmefähig und weich ist und geistliche Wahrheit verstehen und annehmen will, gibt es das erwünschte Ergebnis, dass Frucht wachsen kann.  Inwiefern ist das eine Beschreibung von dir und mir? Geistliche Frucht ist unmöglich ohne die Saat des Wortes Gottes.  Es ist wichtig zu beten, aber das Gebet ist mehr mein Reden zum Herrn, um Ihm mein Herz zu öffnen. Haben wir den Wunsch, Gottes Herz besser kennenzulernen, indem wir Ihn durch das Bibellesen zu uns reden lassen? 

In den Psalmen lesen wir:  „Gott, du bist mein Gott! Ich suche nach dir!  Nach dir hat meine Seele Durst, nach dir sehnt sich mein Körper in einem trockenen, erschöpften Land, wo kein Wasser mehr ist.  Genauso schaue ich im Heiligtum nach dir aus, um deine Macht und Herrlichkeit zu sehen“ (Ps. 63,2-3).  „Dein Wort ist eine Leuchte für meinen Fuß und ein Licht auf meinem Weg“ (Ps. 119,105).  Ist das unsere Herzenseinstellung? 

Ich will uns alle ermutigen, Zeit mit Gott und mit Seinem Wort zu verbringen und Ihn zu bitten, uns zu helfen, Sein Wort mehr und mehr zu verstehen.  Wir können uns gerne darüber austauschen, wie man das anpacken kann!

Gottes Segen für die Woche wünsche ich euch

Rod

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.