Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

22. April – Thema: Gott will dich gebrauchen, wo du bist und wie du bist

Bibeltext:  Heb. 11,7-11.20-31

Guten Morgen liebe Gemeinde!

In den nächsten Tagen werden wir Texte aus Heb. 11-13 zusammen anschauen. Heute ist Heb. 11 unser Text – das Kapitel über die Glaubenshelden des Alten Testaments. Wer die Zeit hat, kann gerne das ganze Kapitel lesen, um das große Bild zu sehen. Wer nicht so viel Zeit hat, kann in den oben angegebenen Versen schon einige wunderbare Prinzipien erkennen, um die Vielfalt an Menschen und die Vielfalt von Glaubensschritte zu erkennen.

Es ist mir aufgefallen, dass keine zwei Menschen hier in diesem Kapitel in der gleichen Situation waren und den gleichen Weg mit ihrem Herrn gegangen sind. Es sind viele verschiedene Umstände, viele verschiedene Persönlichkeiten und viele verschiedene Herausforderungen für ihren Glauben. Keinezwei waren gleich.

Wie oft vergleichen wir uns untereinander und denken, dass wir sein oder reagieren sollten, wie der oder die Soundso. Aber jeder von uns ist ein Individuum, geschaffen in dem Bilde Gottes, mit verschiedenen Begabungen und Hintergründen. Wir wurden geschaffen, um mit Gott zu leben und unser Leben lang auf Ihn zu hören und Ihm nachzufolgen.  Paulus schrieb: „Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen“ (Eph. 2,10). Gott hat einen Plan für einen jeden von uns und dieser Plan ist maßgeschneidert für uns und für keinen anderen.

Als Jesus nach Seiner Auferstehung den Jüngern am See Genezareth erschienen ist, und Petrus einiges über seine Zukunft erzählt hat, hat Petrus auf Johannes geschaut und Jesus gefragt: „Was ist mit ihm, Herr?“  Jesus erwiderte: „Wenn ich will, dass er am Leben bleibt, bis ich wiederkomme, was geht das dich an? Folge du mir nach“ (Joh. 21,21-22).  

Die Hauptsache für uns alle lautet:  „Folge dem Herrn Jesus nach!  Höre und schaue auf Ihn.“  Christsein ist eine Beziehung zu Jesus. Das ist das Bild von Weinstock und den Reben in Joh. 15.  Er ist unser Herr und Er führt uns auf gute Wege.  Es geht uns nicht an, wie Gottes Weg für die anderen ist.  Unser Ziel ist es, Gottes Willen in unserem Leben zu erkennen und zu tun, egal was das uns kostet und egal was das ist.  Dadurch verherrlichen wir den Herrn.

Im Alten Testament als Haman ein böses Komplott entworfen hatte, um alle Juden in dem persischen Reich zu töten, war die Jüdin Esther Königin.  Sie war als Königin in einer Position, um zu dem König sprechen zu können und ihn auf die böse Absicht des Hamans aufmerksam zu machen.  Es hätte sie aber ihr Leben kosten können, weil der König sie nicht aufgefordert hatte, zu ihm zu kommen und das durfte man ohne seine Aufforderung nicht wagen.  Aber Mordechai, der Cousin von Esther sagte ihr:  „Und wer erkennt, ob du nicht gerade für einen Zeitpunkt wie diesen zur Königswürde gelangt bist?“ (Est. 4,14)

Alle von den Menschen in Heb. 11 haben Gott geglaubt und gehorcht, und Gott hat sie zur ihrer Zeit in ihrer Situation gebraucht, um Seinen Willen zu tun.  Sie haben Gottes Führung erkannt, ihren großen von Gott geschenkten Moment wahrgenommen und sind mit Gott im Glauben voran gegangen.  Bist du offen für Gottes Führung in deinem Leben?  Geh diesen Weg heute – jeder von uns an unseren Gott gegebenen Platz!  Das werden wir nie bereuen. 

Gottes Segen wünsche ich dir dabei

Rod

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