Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

23. April 2020 – Thema: Wie sollen wir denn leben?

Bibeltext:  Heb. 12,1-2 „Da wir nun eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, so lasst uns jede Last ablegen und die Sünde, die uns so leicht umstrickt, und lasst uns mit Ausdauer laufen in dem Kampf, der vor uns liegt, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat.

Guten Morgen liebe Gemeinde!

Wir setzen unsere Betrachtung von Heb. 11-13 fort und schauen heute diese zwei Verse (siehe oben) an.  Der Schreiber des Hebräerbriefes gebraucht hier die Veranschaulichung eines Läufers, um uns einige Wahrheiten mitzuteilen. Das Ziel des Rennens ist nicht, um das Heil zu gewinnen, sondern um dem Herrn zu gefallen und zu ehren. Wenn man in einem Wettbewerb gut rennen will, trägt man kein unnötiges Gewicht mit sich. Hier werden zwei Dinge angeführt: (1) Sünde, die unsere Seele schadet und auch (2) eine Last, die nicht unbedingt etwas Sündiges ist, aber uns beim Laufen behindert. Gibt es Dinge bei uns, die nicht dienlich bei unserem Rennen sind? Dinge, die eher eine Belastung sind?

Dann werden wir ermutigt, mit Ausdauer zu laufen. Das Wort bedeutet Geduld, Ausharren, Beharrlichkeit. Das Christsein ist kein 100m-Sprint, sondern ein Marathon. Es gibt Höhen und Tiefen; es gibt gute Tage und schlechte Tage; es gibt Ermutigungen und Rückschläge. Das alles gehört zum Leben. Ausdauer bekommen wir vom Herrn, wie wir sehen werden.  Es geht hier nicht darum, die Zähne zusammenzubeißen und uns anzustrengen.

Es geht darum, dass „wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens“.  Wer gut laufen will, kann nicht beim Laufen ins Stadion herum schauen, um die Oma zu sehen oder nach rechts oder links schauen, sonst verliert man seinen Schritt. Man muss nach vorne aufs Ziel schauen, und unser Ziel ist Jesus selbst. Als der „Anfänger und Vollender des Glaubens“ ist Er voll in der Lage, uns zu unterweisen, zu ermutigen und zu helfen, damit wir weiter in unserem Wettlauf rennen können. Hören wir auf Ihn?

Es gibt so viele Dinge, die uns in diesem Lauf ablenken können.  Wir als Läufer brauchen ein Unterscheidungsvermögen, um zu erkennen, was im Leben wichtig ist, und die Weisheit an das Ende des Rennens zu denken, wenn wir dem Herrn begegnen. Wir brauchen die Überzeugung, dass wir dem Herrn mit unserem Leben eine Freude machen wollen und dass das unsere höchste Priorität ist. „Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden“ (Mt. 6,33). 

Jesus kann uns verstehen, weil Er hier gelebt hat und Er kennt unsere Versuchungen und die vielen Ablenkungen des Lebens.  Er hat das Kreuz und die Schande dieses Todes auf sich genommen, weil Er wusste, welche Freude auf ihn wartete, wenn Er den Willen Seines Vaters tun würde. Wir brauchen das große Bild zu sehen und nicht nur unsere momentane Situation.  Wenn wir wissen, wie es am Ende sein wird, sind wir eher in der Lage, harte Zeiten und Unannehmlichkeiten zu erdulden. Es wird sich lohnen!

Ich möchte uns in diesem Wettlauf des Lebens anspornen, nicht aufzugeben und standhaft auf den Herrn Jesus zu schauen. Wir sind nicht in Konkurrenz miteinander; wir sind in einem Team miteinander, um einander anzuspornen und zu ermutigen, weiter zu machen.

Schauen wir zusammen auf den Herrn und machen wir weiter!

Rod

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