Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

24. April 2020 – Thema: Gottes Züchtigung für Seine Kinder

Bibeltext:  Heb. 12,5-11

Guten Morgen liebe Gemeinde!

Heute ist wieder Freitag, und wir dürfen uns auf das Wochenende freuen, auch wenn keine große Aktivitäten stattfinden dürfen! Im Text heute geht es um Gottes Zurechtweisung und Korrektur in unserem Leben. 

Niemand freut sich darauf, Korrektur zu erfahren.  Es tut uns weh, zu hören, dass wir etwas nicht gut gemacht haben. Aber genauso wie das zur Kindererziehung gehört, gehört es zu Gottes Erziehungsmaßnahmen mit Seinen Kindern, damit wir reifer, weiser und dem Herrn Jesus ähnlicher werden können. Seine Züchtigung ist auch eine Bestätigung, dass wir Ihm gehören und dass Er in unserem Leben wirkt, um uns zu verändern. Unser himmlischer Vater macht es richtig mit uns, so wie wir es nötig haben.  Sein Ziel mit uns ist, dass wir an Seiner Heiligkeit Anteil bekommen. Er will uns in Wesen und Gestalt seinem Sohn gleichförmig machen, wie es in Röm. 8,29 heißt. Da hat Er viel mit uns zu tun!

In Heb. 12,11 heißt es:  „Alle Züchtigung aber scheint uns für den Augenblick nicht zur Freude, sondern zur Traurigkeit zu dienen; danach aber gibt sie eine friedsame Frucht der Gerechtigkeit denen, die durch sie geübt sind.“

In dem Moment der Züchtigung haben wir keine Freude daran, aber danach… Wir brauchen Zeit zu erkennen, was Gott mit uns vor hat und dass Seine Wege mit uns gute Wege sind. Das Vertrauen in Ihm muss wachsen, damit wir nicht rebellisch reagieren, wenn Er uns züchtigt. Es gehört zum Wachstumsprozess, dass wir Seine treue Zurechtweisung annehmen, weil wir es wissen, dass Er es gut mit uns meint. 

Laut V. 11 ist das Ergebnis der Züchtigung Gottes die „friedsame Frucht der Gerechtigkeit“.  D.h., Seine Züchtigung bringt Frieden und Gerechtigkeit in unser Leben – aber das geschieht  bei „denen, die durch sie geübt sind.“  Das griechische Wort für „geübt“ ist „gymnazo“. Das deutsche Wort „Gymnastik“ wird davon abgeleitet. Das deutet auf einen langsamen Prozess der Übung und der Disziplin, was manchmal mit Schmerzen und Muskelkater verbunden ist.  Aber wenn man weiß, was sein Ziel ist und dass es sich lohnt, die Übungen über einer längeren Zeit zu tun, weil das Ergebnis sehr erfreulich ist – kann man es aushalten. 

Geistlich gesehen ist es genauso. Wenn wir uns was vom Herrn sagen lassen, merken wir nach einer Zeit geistliches Wachstum und eine zunehmende Erkenntnis Gottes. Wir wachsen in unsere Beziehung mit dem Herrn und lernen Ihn und Seine Treue kennen. Das ermutigt uns, weiterzumachen und nicht das Handtuch zu schmeißen, wenn ein bisschen Schmerzen da sind. Wir wissen, dass es sich lohnt. Nur so kann man im Glauben wachsen. 

Lindy und ich machen manchmal ein Gymnastikprogramm im Internet, wo die Leiterin am Ende zu den Teilnehmern sagt: „Ihr habt etwas Gutes für euren Körper getan.“  Wenn wir bei Gottes Gymnastikprogramm dabei bleiben, tun wir unserer Seele etwas Gutes.  Das bringt die „friedsame Frucht der Gerechtigkeit“. Der Herr liebt Seine Kinder und will uns voran bringen, damit unsere Gemeinschaft mit Ihm noch intensiver und schöner wird. Das ist ein sehr wertvolles Ziel!  Seine Wege sind nicht unsere Wege, aber es sind gute Wege.

Gottes Segen wünsche ich auf euren Wegen

Rod

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