Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

28. April 2020 – Thema:  Der Schlüssel zur Zufriedenheit

Bibeltext:  Heb. 13,5-6 – „Der Wandel sei ohne Geldliebe; begnügt euch mit dem, was vorhanden ist! Denn er hat gesagt: ‚Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen‘, so dass wir zuversichtlich sagen können: ‚Der Herr ist mein Helfer, ich will mich nicht fürchten. Was soll mir ein Mensch tun?‘

Guten Morgen, ihr Lieben!

In unserem Text heute morgen haben wir sowohl eine wunderbare Zusage Gottes an Seine Kinder als auch zwei wichtige Prinzipien für unser Leben in dieser Welt. Diese zwei Wahrheiten hängen von Gottes Verheißung ab, dass Er uns nicht aufgeben und nicht verlassen wird.  Gott lügt nicht; Er hält Sein Wort. „Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit“ (Jes. 40,8)! Die Verheißung Jesu am Ende des Matthäusevangelium lautet: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Mt. 28,20).

Weil das so ist, haben wir zu lernen, dass das Genug ist! Wir brauchen nicht in der Welt reich zu sein, weil wir im Herrn reich sind und Er wird Seine Kinder ihr Leben lang versorgen. Wir müssen auf uns selbst aufpassen, dass die Geldliebe nicht in unseren Herzen Platz finden kann und dass wir unsere Sicherheit nicht anderswo als in dem Herrn suchen. Es ist eine Art des Götzendienstes, wenn wir etwas anderswo suchen, was nur der Herr uns geben kann. Der Herr Jesus sagte: „Niemand lebt davon, dass er viele Güter hat“ (Luk. 12,15) und „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht“ (Mt. 4,4)! Gott ist die Quelle unseres Lebens und wir wollen lernen, von Ihm, Seiner Kraft und Seiner Weisheit abhängig zu sein – nicht von dem „Mammon“ (Geld). „Freut euch im Herrn allezeit“ (Phil. 4,4)!  Der Herr ist „Emmanuel – Gott mit uns!“ 

Das ist mehr als genug, weil der Herr auch versprochen hat, unser Helfer und unser Versorger zu sein! Deswegen brauchen wir uns nicht zu fürchten, was Menschen oder Umstände oder Viren uns antun werden.  Der Herr hält uns in Seiner Hand. Die Psalmisten haben es so verstanden:  „Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln“ (Ps. 23,1) und „Gott ist uns Zuflucht und Stärke, als Beistand in Nöten reichlich gefunden. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde erbebt und die Berge mitten ins Meer wanken. Mögen seine Wasser tosen und schäumen, die Berge erbeben durch sein Aufbäumen“ (Ps. 46,2-4)!

Das bedeutet nicht, dass wir als Gottes Kinder keine Krankheiten bekommen werden oder dass wir nicht irgendwann so krank werden, dass wir sterben. Das bedeutet auch nicht, dass keine Unfälle oder Tragödien ins Leben der Gläubigen kommen. Aber es bedeutet schon, dass wir die Verheißungen eines souveränen, ewigen, allmächtigen liebenden Gottes haben, dass Er uns nicht verlassen und vergessen wird und dass Er uns helfen wird. Gott hat nie versprochen, dass wir keine Probleme haben werden, aber Er hat immer wieder versprochen, dass Er mit uns durch unsere Probleme hindurchgehen wird und dass wir in Jesus Christus den Sieg über den Tod, die Krankheit und die Angst haben. Er ist unsere Errettung, unser treuer Hirte, unser Begleiter und Er hat die Welt überwunden. 

Ich schließe mit dem Wort aus Röm. 8,37-39:  „Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte, weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.“ Der Herr ist da; das ist mehr als genug! 

Gottes Segen wünsche ich euch heute!

Rod

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