Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

  1. Mai 2020 – Thema:  Gedanken zum Coronavirus (2)

Bibeltext: Phil. 1,21 „Denn das Leben ist für mich Christus und das Sterben Gewinn.“

Guten Morgen liebe Gemeinde,

zunächst mal wünsche ich euch einen schönen, erholsamen Feiertag!  Gestern haben wir uns Gedanken über die Corona-Krise gemacht.  Heute will ich drei Gedanken von einem Büchlein zu diesem Thema von John Piper zusammenfassen und weitergeben. 

(1)  Das Coronavirus gehört zum Fluch Gottes auf der Welt und ist eine Erinnerung daran, wie schlimm Sünde ist.  Krankheit, Tod und das Böse sind da, weil wir Menschen gegen Gott rebelliert haben. Wir Menschen sind so ich-bezogen, dass so gut wie kein Mensch sich Gedanken über sein gottloses Leben und über Gott macht. Wenn wir aber Schmerzen haben, ist es ganz anders! „Aber, hallo!“ Wir sind dann schnell damit, den Namen Gottes in den Mund zu nehmen und Ihn anzuklagen: „Gott, wie kannst du das zulassen?“

Physische Schmerzen sind ein deutliches Signal von Gott, dass alles in dieser Welt auf der physischen Ebene nicht in Ordnung ist. Das ist ein Bild von dem, was die Sünde in dem geistlichen Bereich bewirkt – da ist es auch nicht in Ordnung! Wir alle haben eine furchtbare, tödliche Krankheit – nämlich die Sünde, und wir brauchen Gott. Das sollten wir verstehen.

(2)  In Seiner Endzeitrede hat der Herr Jesus oft die Ermahnung zur Wachsamkeit gegeben. „Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt…Darum seid auch ihr bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr’s nicht meint“ (Mt. 24,42. 44). Wenn wir aber herumschauen – und wohl auch, wenn wir in den Spiegel schauen – sind die meisten von uns nicht wachsam. Wir schlafen in Bezug auf die Wiederkunft Jesu und erwarten Ihn nicht so wirklich. Jesus will, dass wir die Geburtswehen (Mt. 24,8) als Erinnerungen daran erkennen, dass Er wiederkommen wird, und dass wir bereit sein sollen und Ihn erwarten sollten.  „So wacht nun! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde“ (Mt. 25,13).

Wir brauchen nicht einen genauen Termin für die Wiederkunft Jesu zu wissen, um wachsam zu sein. Wir sollten Sein Wort ernst nehmen:  „Seid bereit!“

(3)  Das Coronavirus ist auch ein Ruf zur Buße, genauso wie es mit allen Naturkatastrophen und Krankheiten sein sollte. Denken wir an die Reaktion Jesu auf die schlimmen Ereignisse in Luk. 13,1-5, wo ein Turm auf 18 Menschen gestürzt ist. Er sagte in V. 5: „Wenn ihr nicht Buße tut, so werdet ihr alle auch so umkommen!“ Anders gesagt: Die Naturkatastrophen und Unglücke in der Welt haben eine Bedeutung für uns alle! Die Botschaft, die sie verkünden, lautet:  „Tut Buße oder ihr werdet umkommen!“ Wir sind alle Sünder, die auf dem Weg in eine Ewigkeit ohne Gott sind, und Gott will uns zu sich rufen, so lange es noch Zeit gibt. Er gibt uns einen Weckruf, damit wir neu über unsere Lage nachdenken können. 

Wir Menschen geben uns mit so wenig zufrieden und sind nicht offen für Gottes liebevolles Angebot der Gnade, zu Ihm zu kommen und ewiges Leben bei Ihm zu haben. Wir sind zu beschäftigt und zu selbstgefällig mit unserem eigenen Kram! Aber Corona erinnert uns daran, dass nichts in dieser Welt uns Geborgenheit und Freude geben kann wie Jesus. Wir haben jetzt einige uns sehr wichtige Dinge für eine kurze Zeit verloren, damit wir erkennen können, was im Leben wirklich am allerwichtigsten ist – nämlich Jesus Christus und eine lebendige Beziehung zu Gott durch den Glauben an Ihn. Gott meint es gut mit uns! 

(Zur Vertiefung siehe 2.Kor. 1,8-9; 12,7-9.  Weil es ein Feiertag ist, habt ihr Zeit dafür!)  😃

Gottes Segen

Rod

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