Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

27. März 2020 – Bibeltext: 1.Könige 19,1-9

Wir sind wieder bei Elia und müssen Kapitel 18 mit der Konfrontation zwischen Elia und den 450 Propheten des Baals überspringen.  Wenn du Zeit hast, dieses Kapitel zu lesen, ist es sehr empfehlenswert!  3 Jahre lang gab es eine Dürre im Israel (Kapitel 18,1).  Die 450 Baalspriester wurden getötet, und Elia erlangte einen großen Sieg.  So steht er auf dem Gipfel seiner Karriere.  Aber es ist oft so, dass nach einem großen Sieg in unserem Leben eine große Niederlage kommt.  

Elia war müde und allein und hörte von der Königin Isebel, dass sie ihn umbringen wollte, weil sie eine große Anhängerin des Götzen Baal war.  Ein Wort von Isebel bringt den großen Propheten zum Umkippen!  Elia lief weg – ohne eine Anweisung von Gott – und wollte sich vor Isebel und ihren Spionen verstecken.  Er kam ganz bis nach Beerscheba (V. 3-4) im Südreich von Juda und dann ging noch ein bisschen weiter südlich in die Wüste Judas.  Dort war er ganz allein, müde und deprimiert.  Vielleicht würden wir sagen, dass er depressiv war.  Auch ein großer Mann Gottes kann Probleme mit Depression und Entmutigung haben.

Er wollte nur sterben (V. 4).  Wenn er sagt, dass er nicht besser als seine Väter wäre, meint er vielleicht, dass es ihm auch nicht gelungen ist, Israel von dem Götzendienst wegzubringen.  Er wollte die Welt verbessern und dachte, dass er tatsächlich siegreich wäre, aber die Götzendiener waren noch da und sie kamen ihm nach.  So hatte er Angst und sah sich als einen Versager – ein ziemlich trauriges Bild von Elia. 

Wichtig scheint es mir zu sehen, wie Gott mit Seinem Diener hier umgeht (V. 5-8).  Gott war ganz mild, geduldig und wohltuend mit Elia und hat einen Engel gesandt, um ihm mit Essen und Wasser in der Wüste zu versorgen.  Das geröstete Brot hat so wunderbar mitten in der Wüste geduftet! 

Gott hat ihn nicht allein gelassen und wollte ihn stärken und aufbauen, damit er weitermachen und nach oben schauen kann.  Nach dem Motto:  Wenn du meinst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!  Gott schenkt irgendwie ein Licht vom Himmel, wenn wir Augen haben zu sehen!  Ich ermutige euch, nach oben zu schauen und auf Gottes leise aber beharrliche Stimme zu hören.  Er weiß, wenn wir müde und entmutigt sind.  Er gönnt uns eine Pause und erfrischt uns mit Speisen, damit wir Mut für den Tag haben – auch heute!

Zum Schluss ein technisches Wort zum Gottesdienst am Sonntag, weil es gestern es ein Problem mit dem Link gab.  Entschuldigt die Verwirrung.   Hier sind zwei mögliche Links, zur entsprechenden Seite zu kommen.  Probiert sie bitte aus, bevor ihr sie weitergebt!

http://www.youtube.com/watch?v=9qyHH5u3FHQ

https://www.youtube.com/channel/UClIYyGjdhNWjc2_EUM97zSQ/live

Gottes Segen wünsche ich für euren Tag!

Rod

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