Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

11. Mai 2020 -Thema: Die Zuversicht der Kinder Gottes

Bibeltext:  Röm. 8,28 „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“ 

Guten Morgen liebe Gemeinde,

eine neue Woche beginnt, und heute morgen möchte ich eine sehr bekannte Bibelstelle mit euch anschauen und eine sehr ermutigende Wahrheit vom Wort Gottes weitergeben.  Es ist sehr wichtig in der Nachfolge Jesu, zu wissen, wie Gott ist und was Er uns versprochen hat.  Das Wissen allein ist aber nicht das Ziel, sondern dass wir durch das Wissen dem Herrn mehr vertrauen, weil wir einiges über Ihn wissen!  Darum geht es heute in unserem Vers.

Paulus beginnt mit der Aussage „Wir wissen aber…“ Es gibt einige Dinge, die wir über Gott wissen sollten. Aber manchmal in den dunklen Tagen unseres Lebens sieht die Realität des Lebens ganz schlecht aus, und die Zweifel kommen. Paulus will uns hier eine felsenfeste Überzeugung vermitteln, die in unserem Herzen fest bleiben sollte. Wir dürfen einiges über unseren Herrn wissen, weil Er es uns zugesagt hat.  Hier hat Gott uns etwas über sich selbst offenbart und dies sollten wir wissen:  Er ist in allen Dingen so am Werk, dass alles zum Besten Seiner Kinder wirkt. Das ist die Verheißung Gottes hier.

Die Empfänger dieser Verheißung sind die, „die Gott lieben“. Es sollte uns charakterisieren, dass wir Gott lieben. Was bedeutet das? D.h., dass wir Ihn respektieren, Ihm vertrauen, Ihn mit einem dankbaren Herzen anbeten und Ihn so hochhalten, weil Er unser Gott ist und uns errettet hat. Das Verb hier steht im Präsens, was eine fortwährende Einstellung beschreibt. Das ist auch die Erfüllung des höchsten Gebots. Eines Tages kam ein Gesetzesgelehrte zu Jesus und stellte Ihm diese Frage:  „Was ist das wichtigste Gebot von allen?“ Jesus antwortete: „Liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand!‘ Das ist das erste und wichtigste Gebot“ (Mt. 22,36-38). 

Denen, die Gott lieben, und bei dieser Liebe bleiben, egal was kommt, hat Gott hier versprochen, dass alle Dinge zum Besten dienen werden. Ein klassisches Beispiel davon ist das Leben von Joseph im Alten Testament. Er wurde von seinen Brüdern in die Sklaverei verkauft und landete im Gefängnis in Ägypten; aber Gott hat das alles zum Besten für ihn und für das Volk Israel gebraucht, und er durfte dem Volk Israel eine Zuflucht in einer Zeit der Hungersnot in Israel geben. Joseph hat 13 Jahre lange warten müssen, bevor ein gutes Ende kam und er hat einiges leiden müssen, aber Gott war ihm treu.

Es steht in diesem Vers „alle Dinge zum Besten dienen“ und das ist auch im Präsens. D.h., Gott ist kontinuierlich, dauerhaft, ohne Pause, am Werk, um uns zu Seinem guten Ziel für unser Leben zu bringen. Es dauert manchmal seine Zeit und kommt nicht ohne schwere Tage, aber der Herr ist die ganze Zeit bei uns und ist dauerhaft am Werk. Deswegen redet die Bibel so oft vom „Ausharren“. Gottes Wege sind nicht unsere Wege (Jes. 55,8), aber sie sind gute Wege, und wir dürfen Ihm vertrauen, egal was kommt. Wir dürfen auch wissen, dass Er es gut mit uns meint und dass Er am Werk ist – auch wenn die Tage dunkel sind. 

Ich muss uns daran erinnern, dass wir alle am meisten lernen, wenn wir schwere Zeiten haben – nicht wenn alles gut läuft und wir keine Probleme haben. Gott will uns wachsen lassen, und will keine verwöhnte Kinder, die nur an sich selbst denken. Er will, dass wir in dieser Wechselbeziehung zueinander wachsen: Wir lieben und vertrauen Ihm, und Er wirkt alles in unserem Leben zu unserem Besten und zu Seiner Ehre. Weißt du das ganz sicher?

Mit herzlichen Segenswünschen

Rod

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