Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

18. Mai 2020 – Thema: Licht – Lektionen von der Natur

Guten Morgen liebe Gemeinde,

Es ist Montagmorgen und ich hoffe, dass ihr alle ein gutes Wochenende gehabt habt. Samstag haben Lindy und ich in unserem Garten gearbeitet, und Lindy hat bemerkt, dass manche Pflanzen sich biegen und in Richtung Sonne ausstrecken. Dann sagte sie: „Wie schön wäre es, wenn wir Menschen uns auch in Richtung des Lichtes Gottes ausstrecken würden.“ In 1.Joh. 1,5 steht: „Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.“

Es sind viele interessante Aspekte des Lichts in der Welt. Ohne Licht gäbe es kein Leben. Auf dem Feld des Bauers hinter unserem Hausen schießen die Pflanzen in der Wärme der Sonne hoch. In wenigen Tagen wachsen sie reichlich, weil die Sonne den Prozess der Photosynthese antreibt, wobei das Licht der Sonne in den Pflanzen in chemische Energie verwandelt wird. In Ps. 27,1 steht: „Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?“  Der Herr Jesus gab uns das „Ich bin“ Wort: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben“ (Joh. 8,12). 

Sehen wir die Parallele? Wenn wir das Licht des Herrn Jesus in uns aufnehmen, erfahren wir Sein Leben. Am Anfang des Johannesevangeliums lesen wir: „In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen“ (Joh. 1,4). Sein Licht in unserem Herzen bringt Leben, das nur von Gott kommen kann. Sein Leben bringt auch alles ans Licht, so dass wir unsere eigene Sünde erkennen und bekennen können. „Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde“ (1.Jo. 1,7). Nichts bleibt verborgen im Licht der Sonne!

Licht ist auch nötig, damit wir unseren Weg finden können, und es hilft uns, damit wir nicht stolpern.  „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege“ (Ps. 119, 105).  Gottes Wahrheit kommt zu uns durch Jesus, das lebendige Wort („Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“) aber auch durch das geschriebene Wort, die Bibel. 

Je mehr wir dieses Licht in uns haben, desto mehr können wir den Auftrag des Herrn in der Bergpredigt erfüllen: „Ihr seid das Licht der Welt… So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen“ (Mt. 5,14.16). Hier geht es nicht darum, dass wir starke, tolle Menschen sind, sondern dass Gottes Licht in uns nach außen getragen wird. Das geschieht, wenn Sein Leben und Sein Licht in unserem Herzen Platz gefunden haben, weil wir auf Ihn hören, Zeit mit Ihm verbringen und Ihm gehorchen. 

Der Mond ist eine super Illustration dieser Wahrheit. Der Mond hat kein Licht in sich; er kann nur das Licht der Sonne reflektieren. Er gibt das Licht der Sonne weiter!  „Und der Geist des Herrn wirkt in uns, sodass wir ihm immer ähnlicher werden und immer stärker seine Herrlichkeit widerspiegeln“ (2.Kor. 3,18).

Licht ist wohltuend und anziehend. Licht ist ein Segen Gottes für die Natur und für uns Menschen – beide Quellen des Lichts – das Licht der Sonne und das Licht von Gott selber in unseren Herzen. Wenn wir uns in Richtung des Lichts Gottes ausstrecken und Ihm die Herrschaft in unserem Leben geben, dann findet ein Prozess der Verwandlung in uns (wie Photosynthese in den Pflanzen) statt, damit wir mehr und mehr Seine Herrlichkeit und Sein Leben widerspiegeln dürfen. Denk dran, wenn du heute Abend den Mond siehst! 

Mit herzlichen Segenswünschen  

Rod

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