Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

20. Mai 2020 – Thema: Nur Gott!

Bibeltext:  Ps. 62

Guten Morgen Ihr Lieben,

Lest bitte den Psalm 62, um mit mir über den Psalm und über diese COVID-19-Tage nachzudenken.  Ich hoffe, dass wir zumindest zwei Erkenntnisse in der Corona-Krise gewonnen haben:  (1) dass wir in unserem Leben nicht alles unter Kontrolle haben, und (2) wie viele Dinge wir bisher als „lebensnotwendig“ gesehen haben, die wir schnell verlieren können. Es sind tatsächlich manche schöne Dinge, die uns in dieser Zeit verloren gegangen sind, aber sind sie wirklich so unbedingt notwendig? Ja, wir vermissen die Gemeinschaft mit Menschen, vielleicht ein Essen in einem Restaurant, einen lang geplanten Urlaub, den Sport, unsere „Freiheit“. Wie schnell sind wir dabei, uns auf so viele andere Dinge als „nur Gott“ zu verlassen!  

Im Gegensatz dazu macht David ganz klar, dass er nur auf den HERRN vertraut. Es liegt nahe, dass dieser Psalm während der Rebellion seines Sohnes Absalom von David geschrieben wurde. Er hatte sehr viel verloren und hat erkennen müssen, worauf es wirklich ankommt, wenn alles andere weg ist. Alles kann man im Leben verlieren – die Gesundheit, das Geld, den guten Ruf, die Familie, den Beruf, aber die Beziehung zum Herrn kann uns nicht genommen werden. David sagt:  „Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Hilfe.  Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung“ (V. 2-3). Gott allein ist mein Fels.  Meine Errettung kommt nur von Ihm. Alles andere ist unsicher.

Nur von Gott kommt meine Hoffnung (V. 6). Die Kinder Gottes dürfen Hoffnung haben, weil Gott uns versprochen hat, dass Er uns nie alleine lässt und nicht verlassen wird. Nur deswegen habe ich Hoffnung: Weil Gott da ist. Meine Hoffnung ist nicht abhängig von einem Gefühl oder einer Anstrengung in meiner Seele sondern von der Überzeugung, dass Gott versprochen hat, für immer bei mir zu sein. Er ist meine Hoffnung:   „Jesus Christus, unserer Hoffnung“ (1.Tim. 1,1). In Kol. 1,27 steht es:  „Christus in euch  – die Hoffnung auf Gottes Herrlichkeit!“ Deswegen dürfen wir als Nachfolger Jesu immer Hoffnung haben – egal was kommt. Egal ob wir in einer persönlichen Krise oder in der Corona-Krise sind, dürfen wir Hoffnung haben, weil Gott heute da ist, morgen da sein wird und immer bei uns sein wird. 

Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen und meine Hoffnung ruht auf diese Wahrheit. „Denn ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Mächte,  weder Höhe noch Tiefe, noch irgendein anderes Geschöpf uns wird scheiden können von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn“ (Röm. 8,38-39). Der Gott der Hoffnung wohnt in uns und Sein Geist, der in unsere Herzen ausgegossen ist, bringt Freude und Friede mit sich laut Röm. 15,13:  „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!“ 

David hat erkannt, dass alle Macht Gott gehört (V. 12) und dass Er groß an Gnade ist (V. 13). Es gibt Hoffnung, wenn wir nur mit Gott rechnen und nicht von so vielen anderen Dingen abhängig sind. „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten“ (1.Pet. 1,3).  David schrieb in Ps. 62:  Gott ist mein Fels, meine Hilfe, meine Festung, mein Heil, mein Schutz, meine Zuflucht. Nur Gott kann mir dies alles geben und Gott allein ist genug – egal was kommt. Amen! Einen schönen Feiertag wünsche ich euch morgen!

Mit herzlichen Segenswünschen für euren Tag

Rod

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