Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Täglich Andachten

22. Mai 2020 – Thema: Das Brot des Lebens

Guten Morgen ihr Lieben,

Ich hoffe, dass ihr einen schönen Feiertag hattet. Das Wetter war ideal und nun geht es weiter mit dem Freitag! Heute morgen machen wir uns Gedanken über ein Sinnbild, das oft in der Bibel vorkommt, und wo der Herr uns etwas über Sein Wesen mitteilt. Es geht um Brot. Wir alle verstehen, wie wesentlich Brot für unsere Diät ist. 

Nach der Speisung der Fünftausend in Joh. 6 hat Jesus die Bedeutung von diesem Wunder erklärt und Er sprach: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nie wieder hungern. Wer an mich glaubt, wird nie wieder Durst haben… Dieses aber ist das Brot, das vom Himmel herabkommt. Wer davon isst, wird nicht sterben. Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer dieses Brot isst, wird ewig leben; dieses Brot ist mein Fleisch, ich gebe es, damit die Welt leben kann… Es ist der Geist, der lebendig macht. Das Fleisch hat keine Macht. Die Worte aber, die ich euch gesagt habe, sind Geist und Leben“ (Joh. 6,35.50-52.63).

Der letzte Vers oben macht deutlich, dass es hier nicht um das Essen von Brot aus Mehl, Hefe und Wasser geht, sondern um die geistliche Bedeutung Seiner Worte und um ewiges Leben, wenn man davon isst (d.h., wenn man daran glaubt). 

In Joh. 6 erwähnte Jesus das Manna, das die Hebräer in der Wüste gesammelt haben, als sie auf dem Weg von Ägypten ins verheißene Land gegangen sind. Sie haben das Manna jeden Morgen (außer dem Sabbat) gefunden und gesammelt, und dadurch haben sie überleben können.  „Eure Vorfahren aßen Manna in der Wüste, doch sie sind alle gestorben. Dieses aber ist das Brot, das vom Himmel herabkommt. Wer davon isst, wird nicht sterben“  (V. 49-50).  Jesus ist mehr als das Manna im Alten Testament!

Das Leben, das wir in Ihm haben, ist Leben in der Fülle. Jesus sagte in Joh. 10,10:  „Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.“ Die Bibel spricht von dem Reichtum der Gnade und der Herrlichkeit Gottes, die wir in Christus bekommen haben. In Eph. 1,3 heißt es, dass der Herr „uns mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt in Christus gesegnet hat.“  Die ganze Fülle der Gottheit wohnt in Christus und wir sind „in ihm zur Fülle gebracht“ (Kol. 2,9-10). Wir sind reichlich gesegnet in Christus. 

Ein Bild dieser Wahrheit sehen wir in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn, als er zu sich selbst kam und sagte:  „Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben Überfluss an Brot, ich aber komme hier um vor Hunger“ (Luk. 15,17). Auch die Tagelöhner im Haus des Vaters haben mehr als genug zu essen. In Ps. 65,10 steht es so:  „Gottes Bach ist voll Wasser.“  Der Herr freut sich darüber, Seine Kinder freigebig zu segnen: „Denn Gott gibt uns alles reichlich, was wir brauchen, und wir dürfen es genießen“ (1.Tim. 6,17). 

Wir dürfen uns über Gottes Segen freuen und mit einem dankbaren Herzen jeden Tag neu beginnen. Wir wollen uns auch Gedanken darüber machen, mit wem wir dieses wunderbare  Brot des Lebens auf unseren Wegen teilen können.  „Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt!“ (Mt. 10,8). „Geben ist seliger als Nehmen“ (Apg. 20,35). Dann sind wir ein Segen für andere und ein Wegweiser zu Jesus für Menschen, die das Brot des Lebens noch nicht gefunden haben. 

Gottes Segen

Rod

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