Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

10. Juni 2020 – Thema: Der Herr ist gut!

Bibeltext:  Ps. 100

Guten Morgen liebe Gemeinde,

Psalm 100 ist ein Aufruf an die ganze Welt zu allen Zeiten, Gott zu loben und Ihm zu danken. Er ist aber gleichzeitig ein herrlicher Abschluss zu den prophetischen Psalmen über das zukünftigen messianische Reich des Herrn Jesus (Ps. 93-99). Die höchste Erfüllung des Psalms geschieht erst dann, wenn der Herr Jesus auf dem Thron Davids sitzen wird.

Wenn du den Psalm durchliest, wie viele Befehle findest du in den ersten vier Versen? Je nach Übersetzung ist es so oder so eine Menge! Achte auf die große Freude, die den Psalm durchdringt. Ist es dir zu einer Freude geworden, den Herrn zu loben und Ihm zu danken? Wofür kannst du dankbar sein? Laut V. 2 und 4: Wie sollten wir in die Gegenwart Gottes eintreten – sei es im Gebet, beim Bibellesen oder in einem Gottesdienst?  Wenn wir hier die Rede von dem Eintreten in den „Vorhöfen“ des Herrn lesen, was hat das in der Kultur der Hebräer im Alten Testament in Jerusalem bedeutet und was bedeutet das für uns? Für den Psalmisten ist es ein Vorrecht und eine große Freude, das tun zu dürfen. 

Denke über die Bilder in V. 3 nach, was sie uns vermitteln wollen. Da ist Ehrfurcht vor dem souveränen Schöpfergott, wo wir Seine Größe und Seine Transzendenz sehen, aber auch eine erfreuliche Geborgenheit und Zugehörigkeit, weil Er so nah und erfahrbar ist. Das Bild einer Schafherde wird sehr häufig in der Bibel gebraucht. Was verstehst du darunter?

Es ist sehr wichtig, über die Aufforderung in V. 3 nachzudenken: „Erkennt, dass der HERR Gott ist!“ Lass diese Erkenntnis dein Sinnen und dein Leben mehr und mehr bestimmen. Eine ähnliche Aufforderung finden wir in Ps. 46,11: „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.“ Neulich habe ich mit einer Tenniskollegin über den Herrn gesprochen, und sie hat mir gesagt, dass sie nicht an Gott glaubt. Es ist für mich eine furchtbare Vorstellung, dass man ganz allein seinen eigenen Weg durch das Leben boxen muss und wie viele Segnungen einem verlorengehen, wenn man Gott nicht kennt. Deswegen es ist solch ein Segen, still zu werden und zu erkennen, wer dieser wunderbare Gott ist.

Wenn man die Eigenschaften Gottes in V. 5 betrachtet, muss man mehr und mehr zu der Erkenntnis kommen, dass es nicht stimmt, dass das Gottesbild des Alten Testaments ein völlig anderes ist als das des Neuen Testaments.  Der Psalmist hat eine ganz innige Beziehung zum Herrn gehabt und hat es gut verstanden, wie Gott ist: „Denn gut ist der Herr. Seine Gnade ist ewig und seine Treue von Generation zu Generation.“  Das erinnert an Ps. 34,9 – „Schmeckt und seht, wie freundlich der HERR ist; wohl dem, der auf ihn traut!“ 

Wie oft lesen wir in den Psalmen, aber auch so oft in anderen Stellen, Worte wie diese: „Wohl dem, der auf ihn traut!“  „Glücklich sind, die in deinem Haus wohnen“ (Ps. 84,5). „Glücklich ein jeder, der den HERRN fürchtet, der wandelt auf seinen Wegen!“ (Ps. 128,1)  Das hebräische Wort hier für „glücklich“ kann auch „gesegnet“ oder „glückselig“ übersetzt werden. Ich habe oft gesagt:  „Gott ist kein kosmische Spielverderber!“  Er meint es gut mit uns und weiß, wie Er Seinen Kinder eine Freude machen kann. Wir dürfen Ihm vertrauen, weil Er unser Gott ist und weil Er uns gemacht hat. Wir dürfen Sein Volk sein und zu Seiner Herde gehören.  Lasst uns „in Seine Tore mit Dank einziehen, in Seine Vorhöfe mit Lobgesang!“   

Mit herzlichen Segenswünschen

Rod

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