Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

12. Juni 2020 -Thema: Lektionen von der Schöpfung der Welt

Bibeltext:  Psalm 121

Guten Morgen, liebe Gemeinde,

Ich hoffe, dass ihr alle einen schönen Feiertag hattet.  Heute betrachten wir einen weiteren Psalm, den Psalm 121, wo das Schlüsselwort „Hüter“ (oder  „behüten“) ist.  Der Psalmist drückt sein starkes Vertrauen in den HERRN aus und ermahnt uns, das Gleiche zu tun. Schauen wir, welche Gründe er anführt, um uns dazu zu ermutigen.

Jerusalem ist umgeben von Bergen und von daher konnte der Psalmisten sagen, dass er seine Augen zu den Bergen um die Stadt aufhebt. Er wird dadurch daran erinnert, dass seine „Hilfe vom HERRN kommt, der Himmel und Erde gemacht hat“ (V. 2). Es sind zwei große Wunder des Herrn, die immer wieder im Alten Testament erwähnt werden und die die Hebräer sehr stark an die Macht und die Größe ihres Gottes erinnert haben:  (1) die Schöpfung und (2) der Auszug der Hebräer aus Ägypten. 

Welche Ereignisse oder Erfahrungen in deinem Leben erinnern dich an die Macht und Größe des Herrn? Es ist gut, wenn wir uns immer wieder daran erinnern, und unsere Gebete mit Dank und Lobpreis beginnen. Wir wollen nicht vergessen, mit wem wir es zu tun haben, wenn wir beten, und dass wir dem allmächtigen, souveränen, ewigen Gott des Universums dienen.  Wir machen Gott oft so klein in unseren Gedanken und das lähmt uns im Alltag.  Aber wenn wir uns daran erinnern, dass Er den Himmel und die Erde, die Milliarden von Sternen und Planeten, die Tiere, die Fische und alles andere geschaffen hat, ist das eine große Ermutigung, und wir erkennen wie klein wir sind. Dann aber weiter zu denken und zu erkennen, dass dieser großer Gott, der das alles mit Seinem Wort geschaffen hat, uns liebt und Seinen Sohn für uns gegeben hat – das überwältigt und bewegt uns in unserer Seele.

Als der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt mit einem Wissenschaftler den Sternenhimmel bewundert hat, erklärte der Wissenschaftler ihm einiges über die Astronomie. Als der Wissenschaftler fertig war, sagte der Präsident: „Tja, ich denke, dass wir klein genug sind.  Wir können jetzt schlafen gehen!“  Wie wunderbar ist es zu wissen, dass wir in der Hand dieses allmächtigen, ewigen Gottes sind und dass wir sagen können: „Der HERR ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken?“ (Ps. 27,1)

Das bedeutet nicht, dass die Kinder Gottes keine Probleme, kein Leid und keine Schmerzen in ihrem Leben haben werden. Der Psalm (besonders in den Versen 3-7) will das nicht behaupten. Diese Verse sind eher so zu verstehen, dass der Herr mitten im Leid und dem Schmerz da sein und uns hindurchtragen wird. Gott hat nie gesagt, dass wir keine Probleme haben werden.  Er hat aber gesagt, dass Er mit uns durch die Probleme des Lebens hindurchgehen, uns nicht verlassen und uns nie im Stich lassen wird (Heb. 13,5).  Damit können wir bis zum Ende unseres Lebens rechnen, und das hat der Psalmist gewusst:  „Der HERR wird dich behüten vor allem Unheil, er wird dein Leben behüten.  Der HERR wird deinen Ausgang und deinen Eingang behüten von nun an bis in Ewigkeit“ (V. 7-8).  Das Wort „Leben“ kann auch „Seele“ übersetzt werden. Er wird unsere Seele an ein gutes Ende bringen. Er wird uns zu sich selbst in den Himmel zu einer ewigen Geborgenheit und Herrlichkeit bringen.  Wie gut ist es zu wissen, dass der Herr, der Himmel und Erde gemacht hat, meine Seele behütet. Das ist eine wichtige Lektion der Schöpfungsgeschichte!

Mit herzlichen Segenswünschen

Rod

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