Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

17. Juni 2020 – Thema: Was sucht der Herr an uns?

Bibeltext:  Ps. 147,10-11 „Er hat keine Freude an der Stärke des Rosses, noch Gefallen an der Kraft des Mannes; der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten, die auf seine Gnade hoffen.

Guten Morgen liebe Gemeinde,

Wahrscheinlich wurde dieser Psalm geschrieben, nachdem die Stadtmauer Jerusalems nach der Gefangenschaft in Babylon wieder aufgebaut wurde (siehe V. 2.13).  Der Psalmist hat verstanden, dass wir Gott nicht mit unseren Kräften und unserer Macht imponieren können. Was Gott will, ist nicht, was wir in der eigenen Kraft und Weisheit tun können, sondern was Er in Seiner Macht durch uns tun kann. „Denn die Augen des HERRN durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist“ (2.Chr. 16,9).   

Er sucht ein Herz, das Ihn fürchtet. Gott zu fürchten bedeutet, Ihn zu respektieren, Ihm zu gehorchen, Ihn zu ehren. Wir moderne Menschen haben die Furcht Gottes verloren. Wir wollen Gottes Segen, Gottes Luft, die Schönheit von Gottes Natur, Gesundheit und Kraft, die wir von Gott bekommen, aber Gott nicht. Wir leben allzu oft in Anmaßung dem Schöpfergott gegenüber, weil wir unseren eigenen Weg gehen und meinen, dass wir eine bessere Antwort auf alles haben als Gott. Wir vergessen, mit wem wir es zu tun haben!   

Es ist die Furcht Gottes, die uns zum Schweigen vor dem heiligen, allmächtigen Gott des Universums bringt. „Lege Furcht auf sie, HERR! Mögen die Nationen erkennen, dass sie Menschen sind!“ (Ps. 9,21) Der Herr segnet den Menschen, der Ihn in diesem Sinne fürchtet, mit einer wachsenden Gotteserkenntnis. In Ps. 24,15 heißt es: „Der Herr zieht die ins Vertrauen, die in Ehrfurcht vor ihm leben; seinen Bund macht er ihnen bekannt.“ Es gibt gewisse Dinge, die wir nie erkennen werden, ohne dass wir Gott im Vertrauen gehorchen und nachfolgen. Er kann Ungehorsam nicht segnen. Es gibt keine Abkürzung!

Je mehr wir Ihm vertrauen und gehorchen, egal was der Preis ist, desto mehr erkennen wir Ihn, so wie Er wirklich ist. Jesus hat in Joh. 14,21 versprochen: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren.“ Stellt euch vor! Gott wird sich uns zu erkennen geben, wenn wir Ihm gehorchen. Das ist eine gewaltige Verheißung! 

Wir können Gott nicht mehr und mehr kennenlernen, wenn wir nicht bereit sind, auf Ihn zu hören und Ihn in dem Sinne zu fürchten. „Die Ehrfurcht vor dem Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Nur Narren verachten Weisheit und Selbstbeherrschung“ (Spr. 1,7). Wir machen uns selbst zu Narren, wenn wir meinen, dass wir alles ohne den Herrn schaffen können, weil wir so klug sind. Der Herr Jesus brachte das alles in eine ganz andere Perspektive, als Er sagte: „Ich bin der Weinstock; ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, wird viel Frucht bringen. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun“ (Joh. 15,5). 

Anders gesagt:  Der Herr sucht die, die Ihn suchen. Den Suchenden gibt der Herr eine unglaubliche Verheißung:  „Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet;  und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der HERR“ (Jer. 29,13-14). Im Neuen Testament lesen wir:  „Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein!“ (Jak. 4,8) Ihr Lieben, wir haben so viel vom Herrn, wie wir wollen. Sucht den Herrn. Verbringt Zeit mit Ihm in der Stille.  Das ist die größte Freude des Lebens.

Mit herzlichen Segenswünschen,

Rod

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