Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

1. April 2020 – Bibeltext: Röm. 15,13 „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!“  (Elb)

Die Namen Gottes: der Gott der Hoffnung

Guten Morgen, liebe Gemeinde!

Achten wir mal auf die vielen Superlative in diesem einen Vers:  „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!“  Wenn dieser Gott der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes in uns wirkt, dann leben wir nicht auf  Sparflamme!!  Aber wir sind oft weit weg davon, wenn wir ehrlich sind, oder?  Wie kommen wir mehr dazu?  Einiges sollten wir beherzigen:

Erstens: Der Grund unsere Hoffnung liegt im Herrn Jesus – nicht in uns selbst.  Deswegen haben wir an der Mauer des Gemeindegebäudes stehen:  „Jesus Christus unsere Hoffnung“ (nach 1.Tim. 1,1).  „Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.“  (1.Pet. 1,3 Elb)  Diese Hoffnung ist keine vage Vorstellung oder unsichere Erwartung nach dem Motto: „Ich hoffe, dass es morgen nicht regnen wird.“  Sondern unsere Hoffnung ist „lebendig“, stirbt nicht, weil sie Gott selbst zum Inhalt hat. Sie rechnet mit Seinen Verheißungen, die in Jesus Christus erfüllt sind oder sich noch erfüllen werden.  Wer an Jesus Christus geglaubt hat, weiß von seinem Endziel in der Herrlichkeit bei Christus.  Durch die Hoffnung in Christus dürfen wir das Unsichtbare anschauen.  „…da wir nicht auf das Sichtbare sehen, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“  (2.Kor. 4,18 Sch)

Zweitens: Ein hoffender Mensch ist auch ein glaubender Mensch.  „Was ist denn der Glaube? Er ist ein Rechnen mit der Erfüllung dessen, worauf man hofft, ein Überzeugtsein von der Wirklichkeit unsichtbarer Dinge.“  (Heb. 11,1 NGÜ)  Wir sehen den Himmel und die Ewigkeit noch nicht, aber durch den Glauben an Jesus dürfen wir Hoffnung haben.  „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ (Kol. 1,27 Sch)  Diese Hoffnung bedeutet uns sehr viel, wenn es um die Frage geht:  Wie geht es weiter nach dem Tod?  „Und nun, Brüder, möchte ich, dass ihr wisst, was mit denen geschieht, die bereits gestorben sind, damit ihr nicht traurig seid wie jene Menschen, die keine Hoffnung haben.“ (1.Thes. 4,13 NL)  Christus in uns bringt Hoffnung!

Drittens: Der Gott der Hoffnung will uns auf jedem Schritt unseres Weges Hoffnung und die Gewissheit geben, damit wir keine Angst vor der Zukunft haben müssen.  Er meint es gut mit uns und hat im Alten Testament versprochen:  „Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.“ (Jer. 29,11 Sch)  So ist unser Gott.

Deswegen nennt sich der Herr „der Gott der Hoffnung“ und mit gutem Grund, oder? 

Diese Hoffnung wünsche ich euch heute – und jeden Tag – durch den Herrn Jesus Christus!

Rod

0 Kommentare

Kommentar hinzufügen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.