Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

19. Juni 2020 – Thema: Behüte dein Herz

Bibeltext:  Spr. 4,20-27

Guten Morgen liebe Gemeinde,

An diesem Freitagmorgen bitte ich euch, eure Bibel aufzuschlagen und den Text für heute zu lesen.  Achten wir auf die Prinzipien, die Salomo der nächsten Generation (und auch uns) weitergeben wollte, und auf die Einfallstore wie Herz, Augen, Ohren, Mund und Füße, die er hier erwähnt.  Hier wird eine Reihe von Körpergliedern erwähnt, um klar zu machen, dass es um unser ganzes Wesen und um die ganze Person geht.    

Wir sollten auf die Worte der Weisheit achten, die Gott uns hier durch Salomo gibt (V. 20), und sie im Innersten unseres Herzens bewahren, weil sie uns so wertvoll und wichtig sind (V. 21). Durch sie bekommen wir Leben und Heilung (V. 22). Wir kommen durch Gottes Wort zum Glauben, und wir wachsen im Glauben durch Gottes Wort. Wenn Salomo „Leben und Heilung“ in V. 22 erwähnt, geht es in den Sprüchen um geistliche, seelische und leibliche Gesundheit. In Spr. 3,1-2 hat Salomo seinem Sohn gesagt, dass es zu „Länge der Tage und Jahr des Lebens und Frieden“ führt, wenn wir Gottes Wort in unserem Herzen bewahren (siehe auch Kap. 4,10). Generell ist es so, dass wir die Segnungen Gottes auf alle Ebenen unseres Lebens erfahren. Klar, manche Kinder Gottes sterben jung; aber das Prinzip gilt.

Der Schlüsselvers in dem Text ist V. 23:  „Vor allem aber behüte dein Herz, denn dein Herz beeinflusst dein ganzes Leben.“ Hier geht es um eine sehr ernste Verantwortung, unser Herz zu behüten und zu bewahren. Es geht um unsere Werte, Prioritäten und Gedanken – um die Ausrichtung unseres Lebens. Das erinnert an das Wort von dem Herrn Jesus in Luk. 6,45 „ Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor; denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.“ Und in der Bergpredigt sagte Er (Mt. 6,33):  „Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit!“ Es geht um die Herrschaft Gottes im Herzen, und dass wir uns auf Ihn konzentrieren.

Wir sehen in den restlichen Versen, wie viele Dinge uns von Gott ablenken und abbringen wollen. Wir alle haben Probleme mit unserem Mund (V. 24).  Wie schnell sagen wir etwas, was verletzt oder was nicht wahr ist. Oben haben wir gelesen:  „wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.“ Jakobus sagt: „Wenn jemand sich im Wort nicht verfehlt, so ist er ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib im Zaum zu halten“ (Jak. 3,2).

Die praktische Anwendung für uns geht in V. 25 mit den Augen weiter. Das erinnert an den Läufer, den Paulus im Neuen Testament so oft erwähnt.  Schauen wir auf das Ziel, oder laufen wir, wie es in Heb. 12,2 steht, den „vor uns liegenden Wettkampf mit Ausdauer […], indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.“  Im Bereich der Augen merken wir wirklich, wie viele Dinge uns vom Herrn ablenken und uns vom rechten Weg abbringen können. Salomo sagt uns ernstlich:  „Schaue geradeaus!“ 

Dann ermahnt er uns, auf „die Bahn unseres Fußes“ zu achten – d.h., auf den Weg, den wir gehen (V. 26).  Wieder mal heißt es: „ Bieg nicht ab zur Rechten noch zur Linken, lass weichen deinen Fuß vom Bösen!“ (V. 27). Geh geradeaus auf das Ziel zu. 

Aber die Steuerung von allem kommt von deinem Herzen. Deswegen heißt es:  „Mehr als alles andere behüte dein Herz“ (V. 23). Ist Gott auf dem Thron in deinem Herzen?

Mit herzlichen Segenswünschen

Rod

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