Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

3. Juli 2020 – Thema: Ich bin nie allein

Text:  Mt. 28,20 – „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Guten Morgen liebe Gemeinde,

Es ist schon wieder Freitag!  Heute  möchte ich euch mitteilen, dass die täglichen Andachten im Lauf der nächsten Woche ein Ende finden werden.  Langsam kommt ein bisschen mehr „Normalität“ in unsere Welt, und damit kommen andere Aufgaben und Gelegenheiten auf mich zu.  Meine Ziele mit den Andachten waren: (1) euch durch die Andachten in der schwierigen Zeit am Anfang der Corona-Krise zu ermutigen und (2) dadurch eine Art „persönlichen Kontakt“ zu ermöglichen, wo Corona es verhindert hat. 

Heute wollen wir eine sehr bekannte Verheißung des Herrn genauer betrachten. Wir alle kennen den Satz oben aus Mt. 28,20 wohl auswendig; aber wir vergessen diese Wahrheit allzu oft, und deswegen fühlen wir uns schwach und verlassen. Unser Problem ist, dass wir nicht mit der Anwesenheit und der Kraft des Herrn in unserem Leben rechnen.

In Jos. 1,5.9 lesen wir, als der Herr zu Josua durch Mose gesprochen hat:  „Ich werde dich nie verlassen und dich nicht aufgeben…Sei stark und mutig! Hab keine Angst und verzweifle nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“ Das war ca. 1400 v.Chr. – also 3400 Jahre her.  Wohin du gehst, Gott ist da!

Ca. 1000 v.Chr. (3000 Jahre her) hat David in Ps. 23,4 geschrieben: „Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“ Ca. 700 Jahre vor Christus hat Jesaja geschrieben: „Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir“ (Jes. 43,2). Gott ist bei dir!

Ca. 100 Jahre nach Jesaja wurden einige auserlesene Männer vom Volk Israel nach Babylon in Gefangenschaft genommen und unter ihnen wurden Schadrach, Meschach und Abed-Nego in den brennenden Feuerofen geworfen. Als König Nebukadnezar nach ihnen in den Feuerofen hinein geschaut hat, sagte er: „Haben wir nicht eben drei Männer gefesselt ins Feuer werfen lassen? Aber seht doch! Dort sehe ich vier Männer, ungefesselt, die im Feuer umhergehen. Und sie sind völlig unversehrt! Und der Vierte sieht aus wie ein göttliches Wesen!“ (Dan. 3,24-25) Ich glaube, dass die vierte Person mit ihnen eine Erscheinung des Herrn Jesus vor Seiner Fleischwerdung war. Gott war mit ihnen in dieser Krise auf eine ganz besondere Art und Weise. 

Ca. 600 Jahre später bei der Ankündigung der Geburt Jesu hat ein Engel des Herrn dem Joseph gesagt, dass Maria einen Sohn gebären würde, der die Erfüllung einer Prophezeiung des Propheten Jesaja (700 Jahre vorher) sein wäre: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel nennen“, was übersetzt ist: Gott mit uns.“ Dann lesen wir den letzten Satz des Matthäusevangeliums:  „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Der Schreiber des Hebräerbriefes hat diese Wahrheit so formuliert:  „Denn er hat gesagt: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen“ (Heb. 13,5). Er hat es gesagt; ich darf Ihm vertrauen. 

Wenn wir diese Verheißung beherzigen, dann stehen wir in einer engen Gemeinschaft mit dem ewigen Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.  Das wird unser Leben verändern und uns Hoffnung für jeden Tag geben.  Dann verstehen wir, dass wir nie alleine sind. 

Mit herzlichen Segenswünschen

Rod

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