Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

6. Juli 2020 – Thema:  Gottes Allwissenheit und du

Text: Ps. 147,4-5 – „Er zählt die Zahl der Sterne und nennt sie alle mit Namen.  Groß ist unser Herr und reich an Macht; sein Verstand ist unermesslich.“

Guten Morgen liebe Gemeinde,

An diese letzten Montagmorgen unserer morgendlichen Andachten betrachten wir eine von den vielen Eigenschaften Gottes, die größer sind, als unser menschlicher Verstand es je begreifen kann.  Es geht um die Allwissenheit Gottes. 

Stellt euch vor: Gott ist der Erfinder der Denkgesetze und der logischen Grundgrundsätze sowie der Gesetze der Psychologie; ihr Ursprung ist in Ihm. Er ist der Schöpfer der ganzen Gesetze der Naturwissenschaften; die Entropie, die Schwerkraft, die Aerodynamik waren Seine Ideen. Und übrigens, wenn es Gesetze in der naturwissenschaftlichen Welt gibt, müsste es auch einen Gesetzgeber geben, oder?! 😉 Gott weiß nicht nur wie viele Sterne es in dem ganzem Universum gibt; Er nennt sie alle beim Namen! Er hat die Vielfalt an Tiere, Vögel, Fische und Pflanzen geschaffen – von ganz groß und bis zum Kleinsten von den Kleinen.  Er weiß alles über die menschliche Anatomie, über medizinische Heilmethoden und Medikamente. „Denn er weiß, dass wir vergänglich sind, er denkt daran, dass wir nur Staub sind“ (Ps. 103,14).  Er versteht alle Sprachen der Welt und hört die Gebete von allen Menschen überall in der Welt – auch wenn sie gleichzeitig beten. In 1.Sam. 2,3 steht es:  „Denn der HERR ist ein Gott, der alles weiß, und von ihm werden die Taten gewogen.“

Wenn wir Menschen stolz auf unsere „Entdeckungen“ sind, weil wir so „erfinderisch“ sind, sagt Gott wohl:  „Tja, endlich haben sie ein bisschen mehr von der Welt verstanden, die ich geschaffen habe.“ Niemand braucht Gott etwas „Neues“ zu erzählen, was Er unbedingt wissen sollte. Wir brauchen Gott nichts zu erklären oder zu versuchen, Ihn zu überzeugen, dass wir eine bessere Idee hätten als Er. Es gibt für Ihn keine Überraschungen. 

Er kennt auch die Herzen der Menschen. „Der Mensch urteilt nach dem, was er sieht, doch der Herr sieht ins Herz“ (1.Sam. 16,7).  In Ps. 139,1-4 heißt es:  „Herr, du hast mein Herz geprüft und weißt alles über mich. Wenn ich sitze oder wenn ich aufstehe, du weißt es. Du kennst alle meine Gedanken. Wenn ich gehe oder wenn ich ausruhe, du siehst es und bist mit allem, was ich tue, vertraut. Und du, Herr, weißt, was ich sagen möchte, noch bevor ich es ausspreche.“  In Heb. 4,12 lesen wir:  „Das Wort Gottes…ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.“  Ein Beweis der Gottheit Jesu sehen wir in solche Aussagen wie diese: „Und als Jesus ihre Gedanken sah, sprach er“…(Mt.9,4) oder „Doch Jesus kannte ihre Gedanken und antwortete“…(Mt.12,25)

Der Herr kennt auch mein und dein Herz; Er weiß von unseren Gedanken und Absichten. Und wie wir in dem Lied „Wo ich auch stehe“ von Alfred Frey singen:  „Ja ich danke dir das du mich kennst und trotzdem liebst.“ Er sieht den morgigen Tag und auch das, was nächstes Jahr sein wird (mit oder ohne COVID-19?).  Er will uns an ein gutes Ziel für unser Leben führen und weiß, was für uns am besten ist.  „Wie wunderbar ist doch Gott! Wie unermesslich sind seine Reichtümer, wie tief seine Weisheit und seine Erkenntnis! Unmöglich ist es uns, seine Entscheidungen und Wege zu begreifen!“ (Röm. 11,33) 

Deshalb dürfen wir Ihm rückhaltlos vertrauen. Deswegen sagte Er uns:  „Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen“ (Spr. 3,5-6).

Mit herzlichen Segenswünschen

Rod

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