Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

9. Juli 2020 – Thema:  Jesus Christus, unsere Hoffnung

Guten Morgen liebe Gemeinde,

Wenn Leute sagen, dass sie auf etwas hoffen, geht es meistens um etwas Ungewisses, was so oder so ausfallen könnte. Unter Hoffnung versteht das Neue Testament nicht eine unbestimmte Erwartung irgendeiner Besserung oder Veränderung, sondern eine feste Zuversicht, weil der ewige, souveräne, allmächtige Gott die Grundlage für unsere Hoffnung ist. Diese Hoffnung hat Gott zum Inhalt und ist deswegen überhaupt nicht unsicher oder ungewiss. Sie rechnet damit, dass der Allmächtige Seine Sache mit uns vollendet. Wenn Gott ein Menschenleben berührt, gibt es in ungeahnter Weise Befreiung, Bereicherung und Veränderung. Unsere Hoffnung als Nachfolger Jesu ist die Erwartung der göttlichen Wiederherstellung der Welt und des Menschenlebens. 

Wenn wir Gottes Verheißungen in der Bibel lesen, geht es nicht um ein zweifelhaftes Versprechen. Für die Nachfolger Jesu ist unsere Hoffnung in Gott.  „Paulus, Apostel Jesu Christi nach dem Befehl Gottes, unseres Retters, und des Herrn Jesus Christus, der unsere Hoffnung ist (1.Tim. 1,1).  „…in der Hoffnung des ewigen Lebens – das Gott, der nicht lügt, vor ewigen Zeiten verheißen hat (Tit. 1,2).  „Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung“ (Ps. 62,6). 

Dieser Gott ändert sich nicht. „Vom Vater der Himmelslichter kommen nur gute und vollkommene Gaben. Bei ihm gibt es keine Veränderung, auch nicht den Hauch eines Wechsels“ (Jak. 1,17).  Er gibt uns Sein Wort und Seine Verheißung:  „In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest im Himmel“ (Ps. 119,89). Jesus versichert uns: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen(Mk. 13,31).

Wenn wir Gott vertrauen, gibt Er uns die Zusage, dass wir nicht zuschanden werden:  „Und in unserer Hoffnung werden wir nicht enttäuscht… Wer ihm vertraut, wird nicht enttäuscht werden“ (Röm. 5,5; 10,11). Gott bürgt dafür.  Der Herr nennt sich der „Gott der Hoffnung“ und verspricht Hoffnung aufgrund Seiner Kraft in uns. „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!“ (Röm. 15,13) Die Hoffnung ist Gottes Geschenk an uns. „Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus, und Gott, unser Vater, der uns geliebt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und gute Hoffnung gegeben hat“ (2.Thes. 2,16). 

Wir haben diese Hoffnung, weil Christus in uns lebt: „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit“ (Kol. 1,27). Die Welt gehört Gott und Er schuf sie nicht, damit sie unter der Tyrannei des Bösen zugrunde gehen sollte, sondern damit sie Ihm verbunden und eines Tages unter Seiner Herrschaft sein sollte. Unsere Hoffnung basiert auf der Klarheit über das Endziel der Geschichte der Schöpfung Gottes. Wir erwarten die letzte Lösung der Weltübel nur von der Person, die sich schon als dazu würdig und fähig erwiesen hat. „Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben“ (Mt. 28,18). 

Es kennzeichnet den Christen, dass er in diesem Sinne ein hoffender Mensch geworden ist, weil der Herr uns „wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten“ (1.Pet. 1,3). Unser Blick ist auf die Vollendung des Heilplans Gottes gerichtet. Gott behält das letzte Wort und die letzte Tat tut. Das ist die große Kraft unseres Lebens zum Dienst für unseren Herrn, der selbst Grund alles Hoffens ist. Das gibt uns Antrieb zur Heiligung: „Und jeder, der diese Hoffnung hat, achtet darauf, dass er rein bleibt, so wie Christus rein ist“ (1.Joh. 3,3). 

Schauen wir auf Christus, unsere Hoffnung! 

Mit herzlichen Segenswünschen

Rod

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