Tägliche Andachten

Licht für deinen Tag – Tägliche Andachten

6. April 2020 – Bibeltext: 1.Mose 1,1-3. 26-27

Die Namen Gottes: Elohim

Im ersten Vers der Bibel stellt sich Gott als „Elohim“ vor.  Nach „Jahwe“ ist „Elohim“ der meistgebrauchte Name für Gott im hebräischen Alten Testament: Er kommt ca.  2600 Mal vor.  Elohim hat alles begonnen und durch Seine Macht hat Er alles geschaffen.  Dieser Name vermittelt nicht nur die schöpferische Macht Gottes, sondern auch Seine Autorität und Souveränität in der Welt.   

Das hebräische Wort „Elohim“ steht in der Mehrzahl (Plural, mehr als zwei), und wenn es für den wahren Gott gebraucht wird, wird es im Singular gebraucht:  „Am Anfang schuf (Singular) Gott (Elohim – Plural).  Bei dem Namen „Elohim“ spricht man von einem Hoheits- oder Herrschaftsplural (pluralis majestatis). Obwohl es sich um eine Plural-Form handelt, ist der Singular gemeint. Ähnlich ist es bei der höflichen Anrede des Königs: Ihre Majestät. 

In dieser Form (Nomen in der Mehrzahl und Singular-Verb) wird die Dreieinigkeit Gottes zumindest angedeutet, wie man in den ersten drei Versen der Bibel sieht. In V. 2 wird der Geist Gottes erwähnt und in V. 3 das Wort Gottes (siehe Joh. 1,1-3.14):  „Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.  Er war am Anfang bei Gott.  Durch ihn wurde alles geschaffen, was ist. Es gibt nichts, was er, das Wort, nicht geschaffen hat… Er, der das Wort ist, wurde Mensch und lebte unter uns.“  Jesus ist das Wort und wird als der Schöpfer vorgestellt – d.h. als der Elohim-Gott!   

Dr. Arnold Fruchtenbaum, ein Experte in der hebräischen Sprache, kommt zu diesem Schluss:  „Obwohl der Gebrauch des Plurals Elohim noch keine Trinität beweist, öffnet es doch sicher die Tür zu einer Lehre von einer Pluralität in Gott.“  Diese Andeutung wird gestärkt, wenn wir 1.Mose 1,26-27 lesen: „Da sprach Gott (Elohim): Wir wollen Menschen schaffen nach unserem Bild, die uns ähnlich sind.  So schuf Gott (Elohim) die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes (Elohim) schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie.“

Dieser transzendente Gott der Bibel steht über allen anderen Götter und Herrscher der Welt.  Viele Menschen reden von einer „höheren Macht“, ohne den Gott der Bibel durch Jesus Christus zu kennen.  In Jesus kommt dieser mächtige, souveräne Gott uns nahe und wird unser Retter.  Er begleitet und kennt uns als unser Hirte.  Jesus sagte:  „Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben“ (Mt. 28,18).  Wir können Ihm nicht neutral bleiben.  Ist dieser Gott dein Gott geworden?  „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden“ (Röm. 10,11).  Er ist der „König der Könige und Herr der Herren“ (Off. 19,16).  Durch das Evangelium der Gnade Gottes in Jesus Christus erfahren wir „Gottes Kraft zur Errettung“ (Röm. 1,16)!  In Jesus ist Gott transzendent aber auch uns sehr nahe! 

Das erinnert mich an dem Text von dem Lied von Dietrich Bonhoeffer:  „Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar.“  Mögest du heute mit dankbaren Herzen auf diesen wunderbaren, allmächtigen Herrn schauen und diesen neuen Tag mit Zuversicht und Freude beginnen!

Gottes Segen

Rod

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